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Historische Persönlichkeiten
Hier finden Sie einen Überblick über historisch bekannte Persönlichkeiten der Deutschen Zentrumspartei aus dem Oldenburger Münsterland.
(In alphabetischer Reihenfolge)

Hermann Bitter
Geb. am 26. September 1897 gest. am 21. November 1982. Deutscher Politiker der Zentrumspartei aus Ramsloh. Er gehörte dem oldenburgischen Landtag in den Jahren 1932 und 33 an.
1944 wurde er mit weiteren Oppositionellen durch die Gestapo verhaftet und in ein Gefängnis nach Oldenburg überführt. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde Bitter zum Bürgermeister von Ramsloh und auf der ersten Sitzung des ernannten Kreistages am 16. Januar 1946 zum ersten Landrat gewählt. Dieses Amt übte er bis 1964 aus. Hermann Bitter wurde zudem das Große Bundesverdienstkreuz verliehen.

Maria Brand geb. Renschen
* 19. August 1877 in Cappeln; † 7. Mai 1956 in Essen (Oldenburg); Zentrumspolitikerin.
Sie war die erste weibliche Landtagsabgeordnete im oldenburgischen Landtag.
Im Dezember 1919 zog Maria Brand als Nachfolgerin des Landtagsabgeordneten Wilhelm Griep aus Ramsloh als erste Parlamentarierin in den oldenburgischen Landtag ein, was durch das passive Frauenwahlrecht möglich geworden war.
Weitere Infos unter:
http://www.oldenburgische-landschaft.de/attachments/066_kulturland-1-2010.pdf
oder
http://de.wikipedia.org/wiki/Maria_Brand

Dr. Robert Brandis
*1829 in Peine + 1972 in München, Zentrumspartei.
Brandis wurde unter 21 Bewerbern am 17. September 1931 in Vechta zum Bürgermeister gewählt. Brandis war Gegner der Nationalsozialisten und war eine führende Persönlichkeit im Oldenburger Kreuzkampf. Am 01. Januar 1939 wurde er von den Nazis unter zwang vom Bürgermeisteramt ohne Pensionsansprüche abgesetzt. Nach dem Krieg wurde Brandis Stadtdirektor von Cloppenburg.

Eduard Burlage - Foto:wikipedia.de
Eduard Burlage
* 25. November 1857 in Huckelrieden bei Löningen; † 19. August 1921 in Berlin; war ein deutscher Politiker des ZENTRUMS.
Er war von 1919 bis zu seinem Tode stellvertretender Parteivorsitzender. Er war wiederholt als Kandidat für das Amt des Reichsjustizministers im Gespräch.
Burlage war seit 1896 Mitglied des Oldenburgischen Landtages. Er wurde erstmals 1903 für den Wahlkreis Delmenhorst-Vechta-Cloppenburg in den Reichstag des Kaiserreiches gewählt. Beide Abgeordnetenmandate legte er nach seiner Ernennung zum Reichsgerichtsrat 1907 nieder. Er war 1919/20 Mitglied der Weimarer Nationalversammlung. Anschließend war er bis zu seinem Tode erneut Reichstagsabgeordneter für den Wahlkreis Weser-Ems.
Weitere Infos unter:
http://de.wikipedia.org/wiki/Eduard_Burlage

Quelle: www.vechta.de
Anton Cromme
Politiker der Deutschen Zentrumspartei.
Bürgermeister vom 22.11.1945 - 16.12.1948 in Vechta.

August Crone Münzebrock
August Crone-Münzebrock
* 17. Mai 1882 auf Hof Münzebrock bei Cloppenburg; † 17. April 1947 in Osnabrück; war ein deutscher Landwirt und Politiker des Zentrums.
Von 1921 bis 1924 war Crone-Münzebrock Mitglied des Preußischen Landtages. Von Mai 1924 bis November 1933 vertrat er seine Partei im Reichstag.
Weitere Infos unter:
http://de.wikipedia.org/wiki/August_Crone-M%C3%BCnzebrock

Marcell Driver - Klick für Quelldatei
Dr. iur. Marcell Josephus Itelius Friderikus Driver
Vortragender Rat und Zentrumspolitiker, * 30. 4. 1852 in Löningen, + 19. 10. 1912 in Oldenburg.
Driver gehörte als Zentrumsabgeordneter von 1910 bis 1912 dem Landtag in Oldenburg an.
weitere Infos unter:
http://www.lb-oldenburg.de/pdf/biohandb/biohb.pdf

Franz Clemens Titus Driver
Franz Clemens Titus Driver
* 4. Januar 1863 in Friesoythe; † 22. Juli 1943 in Oldenburg war ein deutscher Jurist und Politiker (Zentrum).
Driver war von 1907 bis 1919 sowie von 1920 bis 1928 Mitglied des Oldenburgischen Landtages und mehrmals Minister in Oldenburg.
Weitere Infos unter:
http://de.wikipedia.org/wiki/Franz_Driver

Heinrich Enneking
* 8. Juni 1855 in Damme (Dümmer) ; † 4. November 1947 ebenda; war ein Politiker der Deutschen Zentrumspartei.
Von 1890 bis 1905 war Enneking Gemeindevorsteher der Gemeinde Damme. und wurde am 23. Februar 1919 in den 1. Oldenburgischen Landtag gewählt.
Weitere Infos unter:
http://de.wikipedia.org/wiki/Heinrich_Enneking

Georg Feigel - Klick für Quelldatei
Georg Ignatz Aloysius Feigel
Bürgermeister, Landtagsabgeordneter, * 23. 1. 1855 Krapendorf bei Cloppenburg, + 26. 10. 1922 in Cloppenburg. Bereits 1881 wurde er in den Stadtrat und 1885 zum Bürgermeister der aus dem Flecken Krapendorf und der Stadt Cloppenburg entstandenen Stadtgemeinde gewählt, die er bis 1910 verwaltete.
Von 1902 bis 1922 gehörte er dem oldenburgischen Landtag an und war Vorsitzender der Zentrumsfraktion, zeitweilig auch Vorsitzender des Finanzausschusses und Vizepräsident des Parlaments.
weitere Infos unter:
http://www.lb-oldenburg.de/pdf/biohandb/biohb.pdf

Ferdinand Heribert von Galen
Ferdinand Heribert von Galen
* 31. August 1831 in Münster; † 5. Januar 1906 in Dinklage.
Politiker der Zentrumspartei.
Zwischen 1872 und 1875 war er Mitglied des Landestages von Oldenburg. Von 1874 bis 1903 war er Mitglied des Reichstages für die Zentrumspartei. Von 1898 bis 1903 war von Galen Mitglied des Fraktionsvorstandes.
weitere Infos unter:
http://de.wikipedia.org/wiki/Ferdinand_Heribert_von_Galen

Diese Datei entstammt der Bildersammlung des Bistumsarchivs Münster, der Urheber ist Gustav Albers
Clemens August Kardinal Graf von Galen
* 16. März 1878 in Dinklage † 22. März 1946 in Münster.
Mitglied der Deutschen Zentrumspartei.
Er wurde 1946 zum Kardinal erhoben und 2005 seliggesprochen.
weitere Infos unter:
http://de.wikipedia.org/wiki/Clemens_August_Graf_von_Galen

Eduard Christian Josef Haßkamp - Klick für Quelldatei
Eduard Christian Josef Haßkamp
Amtshauptmann, * 1. 2. 1874 Friesoythe, + 6. 10. 1946 Oldenburg,
Von 1919 bis 1925 gehörte er als Zentrumsabgeordneter dem Landtag an und war in den letzten Jahren Vorsitzender der Fraktion seiner Partei und Vizepräsident des Parlaments.

Josef von der Heide
* 19. Juli 1903 in Ondrup; † 26. April 1985 in Steinfeld (Oldenburg)
Als Mitglied der Deutschen Zentrumspartei wurde er Vorstandsmitglied im Ortsverein Steinfeld. Dem Niedersächsischen Landtages gehörte er vom 19. Oktober 1950, als er für den ausgeschiedenen Gerhard Pennemann nachrückte, bis zum Ende der ersten Legislaturperiode am 30. April 1951 an.

Quelle: Beiträge zur Geschichte der Stadt Cloppenburg
Dr. jur. Bernhard Heukamp
Geb. 12.Januar 1884, Cloppenburger Jurist und Rechtsanwalt.
Bürgermeister der Deutschen Zentrumspartei in Cloppenburg von 1918 bis 1938 und vom 19. April 1945 bis zum 21. Februar 1946.

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Dr. Hermann Heukamp
* 5. Mai 1886 in Cloppenburg; † 11. Februar 1966 in Freiburg im Breisgau war ein deutscher Politiker der Zentrumspartei
Ab 1918 Tätigkeit in der Landwirtschaftlichen Abteilung des Reichswirtschaftsministeriums. 1920 Ernennung zum Ministerialrat, später zum Ministerialdirektor. Von 1929 bis 1932 Staatssekretär im Reichsministerium für Ernährung und Landwirtschaft. Von 1939 bis 1943 Sachverständiger für Landwirtschafts- und Ernährungsfragen in der Heeresverwaltung. Von August 1946 bis Januar 1947 Minister für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten.
Von April bis Juli 1945 ernannter Oberbürgermeister der Stadt Nordhausen und ernannter Landrat des Kreises Hohenstein. Von 1945 bis 1946 Generalreferent bei der Provinzialregierung in Westfalen. Mitglied des Provinzialrates Westfalen 1946 und Mitglied des Landtags von NRW vom 2. Oktober 1946 bis 19. April 1947.
Weitere Infos unter:
http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Hermann_Heukamp&stable=0&shownotice=1

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Franz Meyer zu Holte
* 7. Mai 1882 in Damme (Dümmer); † 19. Oktober 1945 ebenda; war ein deutscher Politiker der Zentrumspartei.
Franz Meyer war der Sohn des Hofbesitzers (Meyerhof zu Holte) Benno Meyer, der vor dem 1. Weltkrieg ebenfalls viele Jahre Mitglied des Oldenburgischen Landtages war. Am 6. Juni 1920 wurde Franz Meyer zum ersten Mal in den oldenburgischen Landtag gewählt und bei allen nachfolgenden Landtagswahlen wiedergewählt. Er war Nachfolger von Heinrich Enneking, der zuvor den Wahlkreis vertreten hatte. Nach der Machtergreifung wurde Meyer am 21. April 1933 aus dem Landtag ausgeschlossen.
weitere Infos unter:
http://de.wikipedia.org/wiki/Franz_Meyer_%28Zentrum%29

Klick für Original
Franz Hülskamp
wurde in Essen/Oldenbg. als Sohn des katholischen Webers und Ackerbürgers Gerhard Hülskamp am 14. März 1833 geboren. Ab Ostern 1849 besuchte er das Gymnasium Carolinum in Osnabrück und bestand dort Ostern 1852 sowie am Gymnasium zu Vechta seine Abiturprüfungen. In Münster, München, Bonn studierte er Theologie, Geschichte und Literaturwissenschaft bis 1858. Im folgenden Jahr nahm er seinen Wohnsitz erneut in Münster, wo er 1911 starb.
Für die Zentrumspartei verfaßte Hülskamp 1870 das Soester Programm, in der westfälischen Zentrumspartei nahm er bis 1906 eine führende Rolle ein.
weitere Informationen:
http://www.archive.nrw.de/LAV_NRW/jsp/findbuch.jsp?archivNr=1&tektId=3242&id=0324

Bernhard Josef König - Klick für Quelldatei
Bernhard Josef König
Apotheker und Politiker, * 6. 7. 1847 Löningen, + 13. 5. 1926 Löningen.
Von 1911 bis 1923 war er Mitglied des Landtags und schloß sich der Zentrumsfraktion an, deren Vorsitzender er zeitweilig war. Daneben war er Mitglied des Staatsgerichtshofes und der Staatsbankdirektion.

Quelle: Landkreis Vechta
Dr. Otto Krapp
* 19. Mai 1903 in Steinfeld, Oldenburg; † 9. Oktober 1996; war ein deutscher Jurist und Politiker (Zentrum).
Krapp war von 1949 bis 1953 Landesvorsitzender der Zentrumspartei in Niedersachsen
Krapp war 1946/47 Mitglied des Ernannten Niedersächsischen Landtages. Er wurde 1947 in den Niedersächsischen Landtag gewählt, dem er bis zu seiner Mandatsniederlegung am 8. Dezember 1953 angehörte. Hier war er von 1947 bis 1950 Vorsitzender der Zentrums-Fraktion.
Weitere Infos unter:
http://de.wikipedia.org/wiki/Otto_Krapp

Georg Kühling
* 18. November 1886 in Rechterfeld; † 26. März 1963 ebenda; war ein deutscher Landwirt und Zentrumspolitiker (später CDU).
Kühling gehörte 1933 dem Oldenburgischen Landtag an. Er war vom 23. Mai 1946 bis zum 6. November 1946 zum Mitglied des Ernannten Oldenburgischen Landtages und anschließend wurde er vom 9. Dezember 1946 bis zum 28. März 1947 zum Mitglied des Ernannten Niedersächsischen Landtages. Dem Deutschen Bundestag gehörte er seit dessen erster Wahl 1949 bis 1953 an. Er war direkt gewählter Abgeordneter des Wahlkreises Vechta - Cloppenburg.

Dr. iur. Alwin Reinke  - Klick für Originalquelle
Dr. iur. Alwin Reinke
* 8. 10. 1877 Rechterfeld bei Visbek, + 1. 4. 1949 in Vechta.
Rechtsanwalt, Zentrumspolitiker und Schriftsteller,
Seit 1907 engagierte sich Reinke in der Zentrumspartei und im Windthorstbund Oldenburg, der Jugendorganisation des Zentrums, den er bis zum Kriegsausbruch 1914 anführte. Darüber hinaus war er als Vorsitzender des Oldenburger Windthorstbundes Delegierter für den Landesausschuß der Zentrumspartei. 1919 wurde Reinke Landesvorsitzender der Zentrumspartei und gehörte damit auch dem Reichsausschuß seiner Partei an.  
Weitere Infos unter:
http://www.lb-oldenburg.de/pdf/biohandb/biohb.pdf

Johann Joseph Friedrich Taphorn - klick für Quelldatei
Johann Joseph Friedrich Taphorn
Unternehmer, * 6. 10. 1848 Cloppenburg, + 24. 11. 1940 Lohne.  
Abgeordneter der Deutschen Zentrumspartei von 1901 bis 1908 im Oldenburgischen Landtag.

August Wegmann  - Klick für Qualldatei
August Wegmann
* 21. Oktober 1888 in Dinklage; † 6. Juni 1976 in Oldenburg; war ein deutscher Jurist und Zentrumspolitiker.
Als Mitglied der Zentrumspartei gehörte Wegmann von 1924 bis 1933 dem Reichstag an.
Nach dem Zweiten Weltkrieg übernahm Wegmann als Ministerialdirektor 1945 die Leitung der Abteilung für Inneres, Verwaltung und Polizei im oldenburgischen Staatsministerium, wurde im Januar 1946 zum Innenminister und Stellvertretenden Ministerpräsidenten des Landes Oldenburg ernannt und hatte diese Ämter bis zur Gründung des Landes Niedersachsen im Dezember 1946 inne.
Weitere Infos unter:
http://de.wikipedia.org/wiki/August_Wegmann

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Heinrich Wempe
Geb. am 21. Januar 1880 in Bühren bei Emstek; gestorben am 17. Mai 1969 in Vechta.
Heinrich Wempe wurde 1909 zum Priester geweiht und war am Cloppenburger Realgymnasium Oberstudienrat.
Von 1923 bis 1933 gehörte er dem Oldenburgischen Landtag an und war Vorsitzender der Zentrumsfraktion.
1964 wurde Wempe durch Papst Paul VI zum Päpstlichen Geheimkämmerer ernannt.

Wenn Sie noch Persönlichkeiten der Deutschen Zentrumspartei kennen, die hier noch nicht gelistet sind,
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Quellenangaben
- Literaturatlas.de
- wikipedia.de
- Beiträge zur Geschichte der Stadt Cloppenburg Band I und II
- Biographisches Handbuch zur Geschichte des Landes Oldenburg